11Nov 2018

In 3 Schritten zum gesunden Leben? Das geht!

Janina OttmaGesundes Leben0

Endlich Zeit für sich haben, durchatmen, ganz auf die Gesundheit konzentrieren – schon nach ein paar Tagen im Kurort oder Heilbad Ihrer Wahl spüren Sie, wie sich Körper und Seele entspannen. Denn hier dreht sich alles nur um Ihr Wohlbefinden. Doch kaum zurück zuhause sieht die Welt schon wieder anders aus: Ein Termin folgt dem anderen. Da fällt es schwer, gute Vorsätze einzuhalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auch im Alltag gesund leben – einfach und nachhaltig.

„Gesund leben“: Was heißt das eigentlich?

„Du musst endlich anfangen, gesund zu leben!“: Diesen Satz haben Menschen, die an den bekannten Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes leiden, sicherlich unzählige Male gehört. Auch wenn Aussagen wie diese eher kontraproduktiv sind, steckt in ihnen trotzdem ein Kern Wahrheit. Denn: Im Alltag muten wir Körper und Geist regelmäßig sehr viel zu. Zwischen Beruf und sozialen Verpflichtungen bleibt oft viel zu wenig Zeit für die Gesundheit.

Dabei steigert ein gesunder Lebensstil nachhaltig Leistungsfähigkeit und Lebensfreude. Und: Er kann auch vor Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Burn-out bis hin zu Krebs schützen. Sind Sie bereits erkrankt, hilft Ihnen ein gesunder Lebensstil, sich selbst zu heilen. Hierbei unterstützt Sie Individuelles Gesundheits-Management (kurz: IGM).

Welche Vorteile bringt Ihnen IGM?

Die Abkürzung IGM steht für Individuelles Gesundheits-Management. Was erst einmal ein wenig sperrig klingt, ist ein ausgeklügeltes und doch einfaches Konzept, mit dem Sie Ihre Gesundheit stärken und Krankheiten vorbeugen. In vielen bayerischen Kurorten und Heilbädern wie Bad Alexanderbad oder Bad Kötzting gehört es bereits zum festen Angebot.

Mit IGM führen Sie auch nach Ihrer Kur einen gesunden Lebensstil im Alltag fort und bleiben dauerhaft gesund – egal, ob Sie bereits an einer Krankheit leiden oder vorsorgen wollen. Von der Technischen Universität München entwickelt, setzen Sie in drei Schritten neue Schwerpunkte in Ihrem Leben, damit Sie sich gesund, ausgeglichen und zufrieden fühlen.

Schritt eins: den Ist-Stand prüfen

Gemeinsam mit den Experten in den Kurorten finden Sie heraus, welche Dinge in Ihrem Alltag einen guten und welche einen schlechten Einfluss auf Ihre Gesundheit haben. Das können sowohl Ihre Ernährung, zu wenig Bewegung, kein Ausgleich zur Arbeit oder auch ein schädigendes soziales Umfeld sein. Sie machen also Inventur und bewerten, wie zufrieden Sie eigentlich in Ihren verschiedenen Lebensbereichen sind und wo Sie vielleicht noch etwas verändern können.

Schritt zwei: Gesundheit planen

Wie schwer es eigentlich ist, ein gesundes Leben zu führen, wissen viele Menschen nicht. Denn „gesund leben“ bedeutet mehr als nur Obst und Gemüse zu essen und hin und wieder ein wenig Sport zu treiben. Vielmehr beeinflussen viele verschiedene Faktoren, wie gesund Sie sind. Zusammen mit den Fachärzten in Ihrer Kur lernen Sie beim IGM alles über die Dinge, die ein gesundes Leben ausmachen. Dazu gehören unter anderem:

Mehr schlafen

Laut einer Studie der DAK sind Menschen, die pro Nacht mehr als sieben Stunden schlafen in der Regel gesünder. Das liegt daran, dass das Gehirn in der Nacht ein Wachstumshormon ausschüttet, das die Bildung neuer Zellen anregt. So können Wunden heilen und Knochen wachsen. Haut und Organe erneuern sich.

Ausreichend trinken

Wasser ist ein echtes Gesundheitsmultitalent. Wenn Sie über den Tag verteilt zwischen 1,5 bis 3 Liter trinken, fühlen Sie sich wacher und konzentrierter. Auch für die Bandscheiben ist Trinken extrem wichtig. Denn umgibt die Bandscheiben ausreichend Flüssigkeit, bewegen sie sich geschmeidig – Rückenschmerzen lassen nach.

Ausgewogen essen

Anstatt auf einseitige Diäten zu setzen, stellen Sie Ihre Ernährung um. Dabei müssen Sie nicht komplett auf Süßigkeiten oder Fleisch verzichten. Viel wichtiger ist: Essen Sie in Maßen und abwechslungsreich. Zu Ihrer Ernährung gehören mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag.

Zusätzlich greifen Sie auf Brot, Reis, Nudeln und Mehl in der Vollkornvariante zurück, denn sie enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte. Mit Ballaststoffen aus Vollkorn senken Sie das Risiko für Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Regelmäßig bewegen

Keine Sorge, Sie müssen kein Extremsportler werden. Trotzdem und auch, wenn Sie von einer Krankheit betroffen sind, sollten Sie sich regelmäßig bewegen. Experten raten zu drei Mal 30 Minuten Sport pro Woche. Doch gerade, wenn Sie bereits krank sind, gilt: Überfordern Sie sich nicht und machen Sie nur, was Sie können.

Richtige Balance finden

Auch wenn es am Anfang schwierig ist: Nehmen Sie sich in Ihrem Alltag ganz bewusst Zeit für sich. Ziehen Sie Grenzen und füllen Sie jeden Tag einen gewissen Anteil der Zeit mit Dingen, die Ihnen Freude machen und Ihnen helfen, sich zu entspannen. Wenn Sie zum Beispiel täglich zehn Minuten meditieren, spüren Sie schon nach einigen Tagen, wie Ihre innere Anspannung nachlässt. Langfristig kann Meditation sogar Ihren Cholesterinspiegel senken und das Immunsystem stärken.

Schritt drei: gesund leben

Bleiben Sie auch nach Ihrer Kur am Ball! In Schritt drei Ihres Individuellen Gesundheits-Managements integrieren Sie Ernährungstipps, Entspannungstechniken und Sportübungen, die Ihnen in der Kur geholfen haben, in Ihren Alltag – damit Sie dauerhaft gesund bleiben. Hierbei helfen Ihnen zum Beispiel auf IGM spezialisierte Gesundheits-Berater in Seminaren, die Sie ganz bequem nach der Arbeit besuchen.

Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Denn dauerhaft gesund und vital bleiben Sie nur, wenn Sie die vielen Dinge, die ein gesundes Leben ausmachen, fest in Ihrem Alltag verankern. Dabei unterstützen wir Sie gern.

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Janina Ottma

Janina Ottma

Janina Ottma kommt ursprünglich aus dem Nordwesten Deutschlands, dem Ruhrgebiet. Mittlerweile genießt sie die frische Münchner Luft, die aus den Alpen in die bayerische Landeshauptstadt weht. Bei einem ausgiebigen Spaziergang an der Isar oder beim Yoga kommt sie zur Ruhe. Achtsamkeit und Meditation in ihren eigenen Alltag zu integrieren, ist ihr wichtig. Damit ihre Kreativität weiterhin fließt und sie ihre positiven Erfahrungen rund um das Thema "Kraft tanken" weitergeben kann.

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