4Apr 2019

Fibromyalgie: Wenn der ganze Körper schmerzt

Dr. AlexGesundes Wissen27

Sie haben starke Schmerzen im Rücken und Ihren Händen, fühlen sich schlapp und ausgelaugt – trotzdem kommt Ihr Körper abends nicht zur Ruhe: Wenn plötzlich viele Symptome zusammenkommen, kann es sich um das Fibromyalgiesyndrom (FMS) handeln. Ursache: unbekannt. Warum die chronische und unheilbare Krankheit Mediziner vor ein Rätsel stellt und was Betroffene tun können, um die Symptome von Fibromyalgie zu lindern – diesen Fragen gehe ich auf den Grund.

Wie entsteht Fibromyalgie – ein andauernder Schmerz im Körper? 

Wir Mediziner wissen nicht, was die Ursache von Fibromyalgie ist. Deshalb wird die Krankheit übrigens auch Fibromyalgiesyndrom (kurz: FMS) genannt: Alles, was nicht sicher zugeordnet werden kann, bezeichnet die Medizin als sogenanntes Syndrom.

Was passiert mit dem Körper bei Fibromyalgie? 

Fibromyalgie – rätselhafte Muskel- und Gelenkschmerzen

Fibromyalgie – auch Fibromyalgiesyndrom (FMS) genannt – bedeutet wörtlich übersetzt „Faser-Muskel-Schmerz“.
Dabei handelt es sich um eine chronische Schmerzerkrankung in mehreren Körperregionen, die lebenslang anhält.
Fibromyalgie ist aktuell nicht heilbar, aber behandelbar.

Entscheidend ist: Fibromyalgie ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt, dauert unterschiedlich lange und muss individuell behandelt werden. Betroffene klagen über

  • andauernde oder immer wiederkehrende Schmerzen an Muskeln und Sehnen,
  • Erschöpfung, Angstzustände und Motivationsschwäche,
  • Konzentrationsprobleme, innere Unruhe Schlafstörungen und Müdigkeit am Tag,
  • Wetterfühligkeit und Lichtempfindlichkeit,
  • Magen-Darm-Probleme sowie Reizdarm und Reizmagen,
  • Schwellungsgefühle, Kopfschmerzen sowie trockene und empfindliche Schleimhäute.

Dauern die Schmerzen in mehreren Körperbereichen mehr als drei Monate, kann das auf eine Fibromyalgie hindeuten.

Warum ist es so schwierig, Fibromyalgie zu diagnostizieren? 

Bei Fibromyalgie kommen mehrere Beschwerden zusammen. Häufig ähneln die Symptome anderen Indikationen. Deshalb werden oft erstmal diese behandelt und die Diagnose Fibromyalgie spät gestellt.

Das zeigt: Das Krankheitsbild ist sehr komplex und muss gegenüber anderen Krankheiten abgeklärt werden. Das erschwert die Behandlung zusätzlich.

Warum erkranken Frauen häufiger an Fibromyalgie als Männer?

Etwa zwei Prozent der westlichen Bevölkerung sind von Fibromyalgie betroffen, meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Kinder und Jugendliche erkranken daran fast gar nicht – und interessanterweise auch nicht Menschen in höherem Alter ab 60 Jahren. Allerdings stimmt es, dass Frauen häufiger an Fibromyalgie leiden als Männer.

Hier können wir Mediziner nur vermuten, an welchen Ursachen das liegt, zum Beispiel an Veranlagung, Stress oder belastenden Lebensereignissen. Und wenn man sich das Alter – 40 bis 60 Jahre – anschaut, ergibt das auch Sinn: Gerade in diesen Jahren sind Menschen familiär und beruflich stark eingespannt. Allerdings sind das nur Spekulationen.

Warum gilt Fibromyalgie als nicht heilbar? 

Früher hat die Medizin gedacht, das Fibromyalgiesyndrom gehört zum Rheuma, weil einige der Symptome wie Muskel- und Gelenkschmerzen ähnlich sind. Das ist aber falsch, denn es hat sich gezeigt: Rheuma-Mittel helfen bei Fibromyalgie nicht.

Vorsicht ist übrigens auch bei anderen Medikamenten geboten, wie Cortison und Schmerzmitteln. Sie helfen zwar kurzfristig, dennoch heilen sie nicht, sondern überdecken nur. Gleichzeitig haben solche Medikamente viele Nebenwirkungen. Deshalb sollten sie nicht dauerhaft eingenommen werden – und Fibromyalgie ist eine chronische Krankheit, die sich über mehrere Jahre zieht.

Natürlich dürfen bei Bedarf Medikamente genommen werden – aber bitte nur in Absprache mit dem Arzt oder Schmerztherapeuten.

Welche Therapie wirkt bei Fibromyalgie? 

Ärzte unterschieden zwischen monokausalen und multimodalen Behandlungen.

  • Bei monokausalen Behandlungen gibt es eine bestimmte Ursache für die Erkrankung und ein Medikament, das dagegen eingenommen wird.
  • Eine multimodale Therapie kombiniert mehrere Methoden. Ärzte probieren aus, was dem Einzelnen am besten hilft – das ist auch bei Fibromyalgie der Fall.

Es gibt keine Standard-Therapie bei Fibromyalgie, weil die Beschwerden wechselnd und bei jedem Menschen unterschiedlich sind. Ärzte empfehlen aber zum Beispiel Funktionstraining wie Wassergymnastik, bei der Muskeln und Bänder sanft bewegt werden, ohne sie überzubelasten. Sie wird mit gezielter Schmerztherapie kombiniert, in der Betroffene Schmerzbewältigungsstrategien und Entspannungsübungen lernen. Anderen Patienten hilft eine , weil sie an Depressionen oder Panikattacken leiden.

Ganz wichtig ist es auch, dass Sie sich bewegen – etwa beim Ausdauertraining oder bei Gymnastikübungen, um Ihre Muskeln zu entspannen. Auch Entspannungsübungen oder autogenes Training sind bei Fibromyalgie entscheidend. Denn: Schmerz führt zu Verspannung, Verspannung zu Bewegungseinschränkung, wenig Bewegung zu Fehlbelastungen und diese wiederum zu Schmerzen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden.

Helfen Naturheilverfahren bei Fibromyalgie besser als die Schulmedizin? 

Für mich gibt es zwischen beiden keinen Widerspruch. Naturheilverfahren – auch Komplementärmedizin genannt – ergänzen andere Verfahren. Gleichzeitig unterstützen sie dabei, nebenwirkungsarm zu behandeln.

Entscheidend bei Fibromyalgie ist es, verschiedene Methoden so zu kombinieren, dass sie dem Einzelnen helfen. Dabei ist das Ziel immer, möglichst viel Schmerzfreiheit zu erreichen.

Kann man der Krankheit vorbeugen? 

Meine Erfahrung ist, dass Prävention immer hilft. Wenn es um Ihre Bänder, Gelenke und Muskeln geht, ist es wichtig, dass Sie sich ausreichend bewegen. Natürlich sind Sie eingeschränkt, wenn Sie Schmerzen haben. Deshalb verzichten Sie auf körperliche Höchstleistungen und machen Sie stattdessen all das, was Ihnen Spaß bereitet. Hauptsache, Sie bewegen sich. So halten Sie Ihre Muskeln geschmeidig, stärken Herz und Kreislauf und bauen Stress ab.

Wichtig ist auch, dass Sie sich selbst beobachten. Schreiben Sie zum Beispiel ein Schmerztagebuch, in dem Sie genau festhalten, wie es Ihnen geht. Gleichzeitig sind Ruhe- und Schlafzeiten wichtig, um Ihren Körper zu entspannen. Dabei helfen Ihnen auch Qigong-, Tai-Chi- oder Yoga-Übungen. Sie entlasten Ihren Geist und lindern Schmerzen.

Wer frühzeitig lernt, mit Stress umzugehen, hält Körper und Seele im Gleichgewicht – ähnlich wie bei der Burnout-Prävention. Allgemeine Vorsorge verbessert unsere Lebensqualität. In allen Bereichen.

Was können Betroffene im Alltag tun, um ihre Schmerzen zu lindern? 

Vielen Patienten hilft eine Kombination aus sanfter Bewegung sowie geistige und körperliche Entspannung. Gleichzeitig gibt es einige Dinge, die Sie vermeiden sollten, wenn sie Schmerzen spüren. Dazu gehören Kälte, Nässe oder Hitze genauso wie einseitige körperliche Belastungen, etwa zu lange sitzen oder liegen. Eben alles, was extrem in eine Richtung geht.

Das bedeutet allerdings nicht, ab sofort nichts mehr zu tun. Auch das ist das Gegenteil von dem, was Sie brauchen. Ganzheitlich ist ein wichtiges Stichwort – also ein vernünftiges Maß an Bewegung und geistiger sowie körperlicher Entspannung.

Dabei helfen auch Thermal- und Mineralbäder sowie sanfte Bewegungstherapien, wie sie in den bayerischen Heilbädern und Kurorten angeboten werden.

Bitte beachten Sie: Die Tipps in diesem Artikel sind kein Ersatz für einen Arztbesuch. Falls Sie Beschwerden haben, sollten Sie immer auch Ihren Hausarzt aufsuchen, um mögliche Risiken auszuschließen.

Kommentare (27)

Kommentar verfassen
  • Beatrix Gardyan schrieb am 20.06.2018

    Vor 2 Jahren bekam ich die Diagnose fibromyalgie.Die schmerzen werden immer schlimmer.Mein ganzer Körper.Arme und Hände ,Beine nur noch unter schmerzen zu bewegen.Kein Arzt hilft mir, beziehungsweise finde ich keinen Arzt der mich ernst nimmt.Ich bin eigentlich schon ein Wrack,und das mit 49.Ich kann weder Haushalt noch ganz normale Tätigkeiten ohne schmerzen verrichten,von arbeiten gehen ganz zu schweigen.Ich hasse diese Krankheit,sie macht mich kaputt.Ohne Schmerzmittel geht nichts mehr.Ich müsste das einfach Mal loswerden.Lg

    auf diesen Kommentar antworten
    • Jaden schrieb am 03.09.2018

      Den Ausführungen von Beatrix kann ich mich nur anschließen, ich bin gerade mal 47 Jahre alt. Mir geht es genau gleich, der Arzt, der die Krankheit festgestellt hat, hat mich danach einfach weggeschickt, keine Behandlung, keine Erklärung was das bedeutet, nichts. Ich komme kaum durch den Tag, zumal ich noch weitere Kranheiten habe, lebe nur noch am Rande dahin. Einen Ausflug? Keine Chance. Bewegung ist gut und schön, wenn man aber solche Schmerzen hat, ist das mehr als nur schwer durchzusetzen. Es sind ja nicht nur die kaum auszuhaltenden Schmerzen, die extreme Erschöpfung, die einen in die Knie zwingt und vieles vieles mehr. Ich wünschte, man würde nicht so allein gelassen werden... Liebe Grüße und alles Gute.

      auf diesen Kommentar antworten
      • Beatrix Gardyan schrieb am 25.11.2018

        Ja Jaden ,von Ärzten im Stich gelassen,und bei dem Versorgungsamt ,wo ich Prozente beantragt habe ,einfach unter den Tisch gekehrt .Ich wünsche dir auch alles gute.Beatrix

        auf diesen Kommentar antworten
    • Hanne schrieb am 09.02.2019

      Wahre Worte Ich habe diese Krankheit mit 40 bekommen jetzt bin ich 50 und es wird nicht besser sondern schlimmer. Vorallem im Winter ist es extrem schlimm mit den Schmerzen. Ein bisschen hilft Baldrian und Johanniskraut.

      auf diesen Kommentar antworten
    • Tanja schrieb am 12.02.2019

      Hallo Beatrix, Das gleiche habe ich auch mein ganzer Körper schmerzt es ist nicht auszuhalten.Habe es schon eine ganze Zeit war damit noch nicht beim Arzt dachte es geht wieder weg.Was es sein kann weiss ich bei mir nicht.Man mag und kann gar nichts mehr machen es ist grausam.Ich hoffe das es dir zwischenzeitlich wieder besser geht und wünsche dir gute Besserung. LG.Tanja

      auf diesen Kommentar antworten
    • Heike Müller schrieb am 21.03.2019

      Hallo , such dir einen guten Schmerztherapeuten für Kassenpatienten, seitdem ich eingestellt bin mit diversen Medikamenten geht es besser,es gibt wieder gute Tage.und nimm die Krankheit an und Versuche zu entspannen Muskeln loslassen ,an nichts denken bei Musik die du magst.

      auf diesen Kommentar antworten
    • S. Mc schrieb am 23.03.2019

      Ich Reihe mich bei dir ein.Ich bin48 Jahre und renne seit Jahren zu den Ärzten und habe das Gefühl das mich niemand ernst nimmt. Ich habe mir jetzt mal wieder Hormone verordnen lassen wegen der Wechseljahre denn ich denke das diese an den muskelbeschwerden schuld sind. Lg

      auf diesen Kommentar antworten
  • Irina schrieb am 16.09.2018

    Hallo, Ich bin gerade einmal 30 Jahre alt und bei mir hat das ganze vor einem Jahr begonnen. Ich habe den hauptschmerz entlang der Wirbelsäule und bei Belastung in den Extremitäten! Arbeiten ist eine Plage, da ich Therapeutin bin und körperlich arbeite! Unter der Woche Ertrage ich es nach der Arbeit nur noch mit saunagängen! Morgens fühle ich mich total erschlagen und komm kaum aus dem Bett. Mir hat auch keiner gesagt was ich tun kann. Habe keine Medikation oder Therapievorschläge bekommen. Es hieß ich solle zu einem schmerztherapeuten...die sind alle so überlaufen dass ich immer noch auf einer Warteliste stehe! Wünschte mir ebenso, dass man damit nicht so allein gelassen wird. Zumal es ja nicht besser wird und ich jetzt schon nicht weiß, wie das alles mal abläuft wenn ich nicht mehr arbeiten kann... Wahrscheinlich wird man auch dann allein gelassen und hat einfach Pech gehabt! Euch alles gute und eine schmerzgeminderte Zeit!

    auf diesen Kommentar antworten
  • Astrid schrieb am 27.10.2018

    Bei mir hat es vor vielen Jahren angefangen mit leichten schmerzen in den kleinen Gelenken. Es wurde der Rheuma Wert bestimmt, aber nichts gefunden. Jetzt nach 15 Jahren ist der Tiefpunkt erreicht. Ich habe nur noch schmerzen am gesamten Körper. Momentan sind es die Muskeln, die mir mit stechenden schmerz nicht mehr weggehen. Rückenschmerzen, HWS, LWS, alle Gelenke sind betroffen. Ich war schon bei vielen Ärzten und in Krankenhäusern, aber alles ohne Befund. In diesem Jahr war ich gezwungen eine Psychotherapie mitzumachen, aber das hat überhaupt nichts gebracht. Schmerzmittel helfen nicht und es kommen immer mehr Symptome hinzu. Ich traue mich zu keinem Arzt mehr, weil man nur dumm angeschaut wird. Es kommt eben alles von der Psyche wird immer wieder gesagt. Ich bin 58 und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Viele Sachen die angeboten werden, muss man selbst bezahlen, was mir nicht möglich ist. Ich kann nur zustimmen, man fühlt sich alleine gelassen nach dem Motto, Pech gehabt.

    auf diesen Kommentar antworten
    • Regina schrieb am 22.04.2019

      Hallo, bei mir wurde es 17 Jahren festgestellt... Mittlerweile kann ich kaum mehr laufen... Am schlimmsten ist beim aufstehen... nach längerem Sitzen... Dazu habe ich noch Arthrose... Nehme seit 3 Jahren Tilidin... In immer höheren Dosierungen.. Ich habe eine Frage, schlafen Deine Hände auch immer wieder ein? Brennen im den Waden? Also ich habe oft das Gefühl, dass wenn ich dann abends im Bett liege, das die ganzen Beine dann noch vibrieren.. Und im Rücken ein ziehen wie bei einem Wadenkrampf

      auf diesen Kommentar antworten
  • Schädel schrieb am 02.11.2018

    Ich habe schon jahrelang Schmerzen. Bin 63 und fühle mich wie 90.mein Hausarzt meint fibromyalgie sei nur ein Name. Ich kann mich nur mit Schmerzen bewegen,laufen nur mit Schmerzen. Abnehmen tu ich überhaupt nicht mehr.kann machen was ich will.ich kann bald nicht mehr. Meine Kinder nehmen mich schon gar nicht mehr ernst

    auf diesen Kommentar antworten
  • Josef Franz schrieb am 07.11.2018

    Bin 65 männlich und lebe seit über40 Jahren mit zunehmen Schmerzen mi dieser Fibromyalgie . Es wird fast unerträglich .Im Urlaub in Warmen Ländern geht es besser. Aber ohne Medikamente (Tramadol, Lyrica usw ) kann ich mich nicht schmerzfreie bewegen. Der letzte Test war mit LBD Öl . Auch ohne Linderung.

    auf diesen Kommentar antworten
  • Katrin schrieb am 15.11.2018

    Ich habe seit Jahren schmerzen immer mehr und mehr seit März 2018 die Diagnose Fibromyalgi,Aussage kann man nichts machen Tabletten helfen nicht ich bin Müde und lüge Wach ich gehe spazieren nur unter schmerzen danach ist der Tag gelaufen es geht nichts mehr so stark steigen die Schmerzen auch beim Rad fahren 3/4 h danach geht nichts mehr was soll ich nur machen ich bin im Moment zu Hause will und muss aber wieder arbeiten !! Ich frage mich nur wie schaffe ich das ich bin am Ende meiner Kräfte und keiner hilft ich soll nächstes Jshr zur Kälthetherapue ins Krankenhaus die Krankenkasse hat es dem MDK geschickt was soll das ich kann jetzt schon nicht mehr aber wie soll es weiter gehe ich habe jetzt schon Angst das die Kranjenkasse es ablehnt ich kann nicht mehr W

    auf diesen Kommentar antworten
  • Eveline Heyne schrieb am 19.11.2018

    Hallo, ich bin 58 Jahre alt und hab von Kindesalter mit Schmerzen zu kämpfen. 2010 wollte ich nochmal ein neues Kapitel in meinem Leben anfangen, als mich die Fibromyalgie kalt erwischte. Nun ist der Höhepunkt erreicht und ich kämpfen mit allen Symptomen die man von der netten Fibro kennt. Selbst wenn ich die Kraft aufbringen würde alle Physiotherapieen auszuschöpfen. Wäre es für die Katz, weil es genauso wenige Therapeuten wie Ärzte gibt die sich mit der Krankheit auskennen. In diesem Sinne, halten wir die Ohren steif und harren der Dinge die sich da tun. Liebe Grüße an alle ;)

    auf diesen Kommentar antworten
  • Henry schrieb am 02.12.2018

    Hey ich habe es seit dem ich 23 geworden bin, aber ich habe es nur auf der rechten Körperseite und schmerzen habe ich nur noch selten. Aber das macht es auch nicht besser, es ist ohne Schmerzen teilweise sogar unangenehmer. Ich habe bei mir die Vermutung das ich unter cronischen Stress und Druck leide, aufgrund nicht ausgelebten gefühlen. Die ich unterdrücke und es auf grung dessen zu Somatisierung kommt. Ausserdem fühlt es sich bei mir so an als wenn ich jeden Tag einen Kater habe, ich habe zu ca 80% die gleichen Symptome wie nach einem Alkohol rausch. Was denkt ihr dazu? Liebe Grüße ich bin jetzt 28...

    auf diesen Kommentar antworten
  • Birka schrieb am 25.12.2018

    Habe auch mit den Typischen Symptomen zu kämpfen. Lindering erfahre ich, wenn ich regelmäßig Vitamin D 3 höher dosiert (5000 Einheit. tägl.) einnehme. Nehme auch MSM und regelmäßig Jod in Form von Algen. Mache mir selbst Mangnesiumöl und reibe mich damit ein. Mache damit gute Erfahrungen. Wünsche euch alles Gute.

    auf diesen Kommentar antworten
  • Margot schrieb am 03.01.2019

    Habe Fybromialgie seit 12 Jahren so schlimm das ich kein Leben mehr habe bin mit 54 Jahren in Pension gegangen kann keinen Haushalt mehr machen nur mehr liegen Jede Anstrengung und körperliche Anstrengung ist noch schlimmer mit den Schmerzen mittlerweile stecken sie mich in einer Psychatrie nach der anderen jezt zum 5mal und es bringt alles nichts jeder der SUPER ÄRZTEN meinen psychosomatische Schmerzen bin am Ende keine Kraft und ziemlich Verzweifelt

    auf diesen Kommentar antworten
  • Schneider schrieb am 09.01.2019

    Nach einer 2-Wöchigen Ayurveda-Kur bin ich seit über 2 Jahren schmerzfrei! Ich fahre alle 2 bis 3 Jahre nach Indien und/oder Sri-Lanka, mir hilft es sehr. Ich kann eine Ayurveda-Kur jedem Schmerzgeplagten nur empfehlen!!

    auf diesen Kommentar antworten
  • Monika schrieb am 12.01.2019

    Hallo ich leide schon seit fast 10 Jahren an Fibro. Durch autoimmun Krankheiten wurde ebenfalls die Fibromyalgia ausgelöst. Ich ernähre mich seit mehreren Jahren glutenfrei was mir sehr hilft im Bezug auf die Autoimmunen Beschwerden. Ich kann jedem der Fibro hat nur empfehlen den Hormonstatus zu kontrollieren..sowie ich sehr schlechte Progesteron Werte habe verstärkt sich enorm die Fibromyalgie. Es ist lohnenswert den Zusammenhang zwischen Hormen ( Schilddrüse, Cortison, Östrogen und Progesteron ) zu verstehen..einfach mal im Netz nachlesen..zur Zeit habe ich wieder einen starken Schmerzschub warte auf meine Blutwerte und werde die Dosis anpassen lassen..

    auf diesen Kommentar antworten
  • Holger schrieb am 14.01.2019

    Seit nun ca. 4 Jahren bekam ich zwei künstliche Kniegelenke, ein neues Hüftgelenk und habe seit dem Probleme mit Lymphödem beider Unterschenkel. Nun habe ich noch offene Stellen am Fuß und beim bekommen. Es sind alles Folgen von Rheuma, welches ich schon 22 Jahre habe. Seit mehreren Monaten habe ich nun noch starke Schmerzen in fast jedem großen Gelenk. Die Ärzte, bei denen ich war, wissen nicht mehr weiter. Jeder schickt mich zum nächsten Arzt. Jeder Tag ist eine Qual. Ich traue mich morgens nicht aus dem Bett, weil ich weiß, wie stark die Schmerzen sind. Jede Bewegung fällt mir in zwischen schwer. Keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. Nun bin ich 51 Jahre alt und schon fast 4 Jahre krank geschrieben.

    auf diesen Kommentar antworten
  • Sanny schrieb am 17.01.2019

    Hallo Zusammen gerade habe ich diese Seite hier gefunden. Ich bekam letztes Jahr immer wieder Schübe, dachte mir nichts dabei und arbeitete weiter. Im Juli ging ich zum Arzt, Werte alle OK. Solle mich mal etwas schonen, sagte er mir. Im September ging gar nichts mehr. Wieder zum Arzt. Bekam mittlerweile arge Verdauungsprobleme. Ohne Untersuchungen und Blutabnahme gab er mir eine Krankmeldung mit. Ich blieb 2 Wochen zu Hause, die Beschwerden verschwanden nicht. Bekam eine heftige Erkältung - die 3 Wochen anhielt. Wieder Krankmeldung. Ende Oktober saß ich fix und alle in der Praxis. Schmerzen im Rücken im Unterbauch. Wieder keine Untersuchung, nur Krankmeldung. Ich musste dann zum MDK. Dort wurde ich das erste Mal untersucht. Die Ärztin war über meine Freude darüber ganz überrascht. Verdacht auf Hernie und Bandscheibenvorfall. Ich wechselte den Arzt, da mir meiner bei meinem letzten Besuch mitteilte, ich soll man den Job wechseln, dann würden die Beschwerden nachlassen. Neuer Arzt unternahm alle Untersuchungen. 6 - erhöhter CRP, Kalziummangel, BSG erhöht. MRT ergab nichts. Neurologe fand auch nichts und tippte auf Plasmozytom. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer. Termin Gynäkologen ergab nichts. Termin zur Darmspiegelung steht für den 23.1 . Vorgespräch fand am 08.01 statt. Nur mit Ultraschall entdeckte er eine Zyste am Eierstock 2.8 cm und eine akute Dickdarm Entzündung. Das war mittlerweile der 8!!!!! Arzt. Schmerzen im Unterbauch lassen nun nach Gabe von Antibiotika nach. Der Bauchumfang blieb aber... Da meine Ärztin nichts weiter finden kann, ist sie mir gegenüber schon leicht gereizt. Fühle mich wie ein Idiot. Nun las ich im Internet das auch die Zähne eine Rolle spielen können, also ab zum Zahnarzt. Sie fand heraus, dass sich die Knochen im Kiefer stark zurückbilden und sie sah auf dem Röntgenbild ebenfalls, dass ich zwei Zähne verlieren werde. Was ist denn hier los?????? Und weshalb findet man nichts. Mein Gynäkologe sagte mir, er ginge von der Fibro aus... SD Entfernung : 2010 L-Thyroxin 150 / TSH 0.22 basal Gebärmutterentfernung : 2015 Gestern hat ich so einen Schmerzschub, bin danach erschöpft ins Bett und habe heute Muskelkater. Ich mag schon nicht mehr zum Arzt gehen. Bin seit September krankgeschrieben.

    auf diesen Kommentar antworten
  • Petra schrieb am 30.01.2019

    Bei mir steht die Diagnose noch aus. Aber der Orthopäde hat den Verdacht geäußert, dass es Fibromyalgie sein könnte. In drei Monaten habe ich einen Termin in der Schmerztherapie Praxis. Vorher noch Mrt und erneute Untersuchungen. Jetzt wo es draußen kalt ist sind die Schmerzen schlimmer als sonst. Ich versuche trotzdem mich weiterhin normal zu bewegen. Aber es ist anstrengend und frustrierend wenn es nicht so klappt.

    auf diesen Kommentar antworten
    • Nancy schrieb am 18.03.2019

      Hallo ich heiße Nancy bin 37 Jahre alt habe seit über 3 Jahren die Schmerzen (Rücken als ob er durch bricht, meine Füße die auch bei starken Bewegungen an schwellen, Zehen tun weh kann manchmal nicht richtig auftreten, meine Beine, meine Knie und alles auf beide Beine solche Schmerzen, Oberschenkeln,meine Hände, Finger auch die schwellen an,starke Kopfschmerzen, Müdigkeit, kraftlos, Schlafstörungen und und und)Man wird von ein Arzt zum anderen geschickt so viele Untersuchungen mit gemacht und jetzt ist rausgekommen Fibromyalgie und das ich Arbeitsunfähig erklärt wurde. Mein Tag zu gestalten ist echt anstrengend da ich nie planen kann wie es mir geht . Es nervt nur noch . Ich wünsche mir für die Zukunft das diese Krankheit mehr erforscht wird und uns mehr geholfen werden kann denn ich finde es ist ne ernst zu nehme Krankheit und das wir alle so leiden ist doch echt unfähr oder???? Ich wünsche euch echt nur viel Kraft denn die können wir alle gut gebrauchen. Lg Nancy

      auf diesen Kommentar antworten
  • Marie schrieb am 24.03.2019

    habe schmerzen schon seit etlichen jahren, habe nicht gewust das es so eine krankheit gibt die fibromyalgie heist. bin jetzt 50jahre alt, seit 2017 krankgeschrieben. es machte mich nachdenklich seit anfang 2016 war ich morgens immer sehr steif, brauchte deutlich länger um mich zur arbeit fertig zu machen. arbeitete im ambulanten pflegedienst. ab mittag nahm ich schon alle möglichen schmerzmittel um die schicht zu überstehen. mein rücken , meine arme und beine schmerzten. dachte das kann nicht sein das mich die schicht so kaput gemacht hat. mit der zeit wurde es immer schlimmer. konnte immer weniger laufen. 2017 bis mai habe ich schon den ganzen jahresurlaub genommen, dachte ;ich erhole mich etwas und dann geht es wieder;. falsch gedacht. es wurde noch schlimmer. war bei mehreren ärzten, orthopheden, neurologen, hausärzten usw. dan sagte meine driete neurologin das es evt fibromyalgie ist. durch einen glücklichen zufall kam ich schnell bei reumathologen dran. die diagnose wurde bestätigt. das was er sagte hat mich umgehauen, sagte :sie müssen mit den schmerzen leben, daran stirbt man nicht, sie können auch 100 jahre alt werden. was für schöne aussichten. ich bin mir nicht sicher ob ich mit den schlimmsten schmerzen noch 51 j werden möchte. das aller schlimmste für mich ist meinen haushalt nicht selbst zu schafen, nicht spazieren gehen zu können, nach 2-3 min gehen ,geht es nicht mehr. mache bei meinem pfysiotheraupeuten 2 mal die woche krafttreining so weit wie es eben geht. und etwas fahrad fahren. letzte mal habe schon 5km weit geschaft. danach bin zur nix mehr in der lage könte vom schmerzen schreien. aber man muss sich ja bewegen. ob ich irgendwann noch spazieren gehen kann? ärzte können mir ja nicht helfen. habe zukunftsängste. es ist zu viel zum schreiben was ich alles schon ausprobiert habe, aber so zimmlich alles was auch in den anderen berichten steht. mein mitgefühl an alle schmerzgeplagten.

    auf diesen Kommentar antworten
  • Marie schrieb am 25.03.2019

    Hallo ihr lieben Leidensgenossen/genossinnen! Habe seit 2011 die Diagnose Fibromyalgie. Ich habe seitdem alles gemacht was ich nur tun konnte. 6 Rega, 2,5 Jahre Fitnessstudio, Entspannungstraining, Wassergymnastik, Heilpraktiker, Schmerztherapeut, Rheumakrankenhaus, Tilidin, Morphin Pflaster, Tramadol, CBD Öl usw. Am besten hilft immer noch Wärme!!!!!! Sauna, Wärmekabine, Thermalbad und Urlaub im Süden. Schlecht ist Stress, emotionale Aufregung und Verantwortung für Andere ( Kinder, kranke Eltern). Helfen kann uns zZt noch niemand wirklich. Wir können nur hoffen das die Medizin weiter forscht und irgendwann heraus kommt wie man diese Krankheit behandeln kann!!! Ich wünsche euch allen viel Kraft!!!!

    auf diesen Kommentar antworten
Sprungmarke

Kommentar verfassen

Dr. Alex

Dr. Alex

Dr. med. Christian Alex

Zusätzlich zu seiner praktischen Arbeit als Arzt setzt sich der dreifache Familienvater seit drei Jahrzehnten auch auf politischer Ebene als Experte für Gesundheitsthemen ein. Besonders interessiert sich der Mediziner für ortsgebundene Heilmittel und Naturheilverfahren. Privat unternimmt er sehr viel, um körperlich fit zu bleiben und seine Freizeitaktivitäten auch in den nächsten Jahren mit Freude ausüben zu können: Er betreibt Gesundheitssport, fährt Fahrrad und Ski – und liebt es generell, sich in der schönen bayerischen Natur zu bewegen.

alle 17 Artikel des Autoren lesen

Ähnliche Blogartikel im Überblick

Hier finden Sie weitere passende Blogartikel

Leben mit Depressionen – für Millionen Menschen in Deutschland Realität. Darüber zu sprechen, fällt schwer. Doch mit Blick auf die Alpen und in der Stille der Natur, schöpfen viele Betroffene neue Kraft. Wie hier – am Korndorfer Bänkle in der Nähe von Bad Grönenbach im Unterallgäu., © Karl Forster

Stress lass nach Teil 3: Leben mit Depressionen – eine Betroffene erzählt

21.2.2019 0
mehr erfahren
Mut zu neuen Wegen: Die Parkinson-Therapie in Bad Gögging zeigt bei den Patienten schnell und nachhaltig Erfolg., © PASSAUER WOLF

Parkinson-Therapie: Wie Betroffene während der Rehabilitation ihre Lebensqualität erhöhen

18.2.2019 0
mehr erfahren
Mit der Kältetherapie Rheuma-Beschwerden nachhaltig und sanft lindern – so helfen Ihnen niedrige Temperaturen., (c) Alexander Rochau – Fotolia

Tipps von Dr. Alex: Mit der Kältetherapie Rheuma schonend lindern

30.1.2019 0
mehr erfahren
Seite zurück Zum Seitenanfang